SPD Köpenick-Nord

Regenbogenfahne weht vor dem Rathaus Köpenick

Schwule und Lesben

Die Regenbogenfahne am Rathaus Köpenick - im Übrigen eines der schönsten Standesämter Deutschlands.

Inzwischen ist es zur Tradition geworden: auch vor dem Rathaus Köpenick weht anlässlich der Pride week die Regenbogenfahne. Sie erinnert uns daran, dass Lesben und Schwule nicht nur um ihre Rechte kämpfen müssen, sondern auch um Akzeptanz und Toleranz.

Bis Anfang Juni, als die Regenbogenfahne am Rathaus Köpenick hochgezogen wurde, haben in diesem Jahr 17 Paare im Rathaus Köpenick eine Lebenspartnerschaft eintragen lassen. Die "eingetragene Lebenspartnerschaft" ist so etwas wie eine Ehe für Männer, die mit Männern oder für Frauen, die mit Frauen zusammensein wollen. Es war einfach diese Zahl, die nicht hoch ist, herauszufinden - eben weil es ein eigenes Register gibt. Die Lebenspartnerschaften werden nicht in das Eheregister, sondern in ein eigenes Lebenspartnerschaftsregister eingetragen. es wurde als Errungenschaft gefeiert, dass Männer mit Männern und Frauen mit Frauen diese Art der "Ehe" eingehen durften - zu Recht wurde das gefeiert. Doch ist es jetzt langsam nicht mehr zeitgemäß, ja, sogar schon an der Grenze der Diskriminierung: Oder muss es wirklich ein eigenes Register dafür geben? ist es nicht an der Zeit, auch Mann mit Mann und Frau mit Frau in das Eheregister einzutragen? Die Verantwortung und die Liebe füreinander wird dieselbe bleiben.

Mit der Regenbogenfahne erinnern wir daran, dass Homosexuelle auch heute noch alltäglich schief angeschaut oder verbal angepöbelt, wenn nicht gar körperlich angegriffen werden, weil nicht jeder tolerant ist. Wir wollen für diese Toleranz werben und unsere Solidarität mit allen verbal oder körperlich Angegriffenen zeigen, nur weil sie vielleicht eine andere sexuelle Orientierung als man selbst haben.

 

Homepage Oliver Igel

 
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