SPD Köpenick-Nord

Raserei auf dem Dämeritzsee geht weiter

Umwelt


Oliver Igel, Kreisvorsitzender der SPD und Fraktionsvorsitzender in der BVV Treptow-Köpenick

Durch private Motorbootrennen und rücksichtslose Einzelfahrer sind die Anwohner am Dämeritzsee immer mehr von Lärm belästigt. Das Problem hat sich durch unterschiedliche Höchstgeschwindigkeiten auf dem Großen Müggelsee (Begrenzung auf 8 km/h und Verbot außerhalb der Fahrrinne zu fahren) und dem Dämeritzsee (25 km/h) zu Lasten der Anwohner am Dämeritzsee verlagert. "Nicht nur die Anwohner werden durch zusätzlichen Lärm belästigt. Die Raserei schadet auch der Uferbefestigung, die deshalb in Gefahr gerät und erneuert werden muss. Es muss an dieser Stelle öfter Geschwindigkeitskontrollen geben", sagte der SPD-Kreisvorsitzende Treptow-Köpenick, Oliver Igel. Für die Kontrollen auf dem Dämeritzsee ist die Wasserschutzpolizei Erkner zuständig, da der See sowohl auf Berliner als auch auf Brandenburger Gebiet liegt.

Inzwischen hat sich der Bundestag mit dem Thema beschäftigt. Dem Petitionsausschuss lag eine Eingabe eines Anwohners vor, der unter anderem eine niedrigere Geschwindigkeitsbegrenzung auf dem Dämeritzsee fordert. Mit der Mehrheit von CDU/CSU und FDP wurde dieses Ansinnen im Petitionsausschuss abgelehnt und das Petitionsverfahren abgeschlossen. "Die unterschiedlichen Höchstgeschwindigkeiten auf dem Müggelsee und dem Dämeritzsee öffnen Rasern Tür und Tor. Sie sind für die Region nicht sinnvoll. Die Situation lässt sich für die Anwohner und die Natur nur entschärfen, wenn es auf Müggelsee und Dämeritzsee eine einheitliche Höchstgeschwindigkeit gibt, die sich an der des Müggelsees orientiert. Die Geschwindigkeiten müssen dann aber auch regelmäßig und in Schwerpunkteinsätzen kontrolliert werden. Es ist ärgerlich, dass die Petition im Bundestag von der Regierungsmehrheit einfach weggewischt wurde, denn im Bezirk ist die Raserei auf den Seen ein ernstes Problem", sagte Oliver Igel.

 

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