SPD Köpenick-Nord

Die friedliche Revolution in Treptow

Bezirks-SPD

SPD Treptow-Köpenick legt eine Chronik der Jahre 1989 und 1990 vor

Mit einer großformatigen Broschüre lässt die SPD Treptow-Köpenick die Jahre 1989/90 und die Gründung der SDP wieder lebendig werden. Der langjährige Treptower SPD-Kreisvorsitzende und frühere Bezirksstadtrat Dr. Dieter Schmitz hat zahlreiche persönliche Erinnerungen, Dokumente und Fotos zu einer Chronik zusammengetragen, die einen Schwerpunkt auf die Geschehnisse in Treptow legt.

Auf gut 40 Seiten werden die Gründung der SDP im Oktober 1989 und der darauf folgende Aufbau der Partei im Bezirk und den Ortsteilen beschrieben. Erinnert wird an die Besetzung des Zentralrechners der Stasi in Wuhlheide im Januar 1990, an die Formulierung eines kommunalpolitischen Programms für den Stadtbezirk und die Debatten in der Partei, zum Beispiel zur Aufnahme ehemaliger SED-Mitglieder. Aus Neukölln bekamen die Treptower Genossinnen und Genossen Bürotechnik und praktische Unterstützung. Am Runden Tisch setzte die inzwischen in SPD umbenannte Partei, soweit das überhaupt möglich war, einige ihrer Vorstellungen durch. Der Ruf nach Öffnung neuer Grenzübergänge aber scheiterte beispielsweise an der Sorge vor einer Zunahme des Verkehrs. Die SPD rief - „um einen weiteren Schritt in Richtung Normalität herzustellen“ - zu einer Demonstration auf.

Die Broschüre dokumentiert die erste Vorstandswahlen, die Beteiligung am Berliner Bezirksparteitag, die Vorbereitungen der Volkskammerwahl und schließlich der Kommunalwahl, bei der der Sozialdemokrat Michael Brückner Stadtbezirksbürgermeister wurde. Die Chronik endet schließlich mit dem Zusammenschluss der SPD in Ost und West und der gemeinsamen Vorbereitung der Bundestagswahl am 2. Dezember 1990. Persönliche Erinnerungen von Gründungsmitgliedern runden das Bild ab.

Die Broschüre im A4-Format kann gegen Zusendung eines frankierten Rückumschlags (Großbrief, 1,45 Euro) bei der SPD-Treptow-Köpenick bestellt werden: Grünauer Straße 8, 12557 Berlin. Für eine Chronik der friedlichen Revolution in Köpenick werden noch Dokumente und persönliche Erinnerungen gesucht.

 

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