SPD Köpenick-Nord

Die ungewohnte Stille

Umwelt

Ob Wildschwein, ob Fuchs, ob Wels, ob Zander, ob Specht oder die nun leider so ins dunkle Licht geratene Fledermaus: Treptow-Köpenick hatte und hat Naturschauspiele der besonderen Art.

Nicht unbeobachtet bestaunen die vielen auf Abstand suchenden Naturliebhaber- und Liebhaberinnen die Vielfalt an Natur in unserem Bezirk. Gleichzeitig fällt etwas besonders auf: Die ungewohnte Stille. Ungewohnt, da plötzlich Vogelgezwitscher, Rauschen der Blätter, Knacken der Äste, Springen der Fische und der wunderbare Flug der Schwäne zu einem Augen-und Ohrenerlebnis werden. Ungewohnt, da kein Flugzeuglärm diese Stille trübt. Bedingt durch die Corona-Pandemie starten und landen deutlich weniger Flugzeuge. Der neue Flughafen ist nun eröffnet, bereits bei der Standortentscheidung 1996 hatte sich die SPD gegen diesen Standort ausgesprochen und Sperenberg gefordert. Nun leben wir mit dieser Realität. "Die SPD Treptow-Köpenick hält an der Forderung eines längeren Nachtflugverbotes zwischen 22 und 6 Uhr fest. Die Natur und Mensch haben die Stille verdient", sagte die SPD-Bezirksverordnete Dunja Wolff. "Wichtig ist zudem die mobile Fluglärmüberwachung. Neben den stationellen Fluglärmmessstellen muss der Lärm an verschiedenen Standorten überprüft werden. Ich begrüße es deshalb, dass im März 2021 den ganzen Monat lang sowohl in Wendenschloß als auch in Friedrichshagen der Fluglärm gemessen wird", sagte Bezirksbürgermeister Oliver Igel.

 
 

Homepage Oliver Igel

 
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