SPD Köpenick-Nord

Tesla elektrisiert

Wirtschaft

Vor den Toren Berlins, in Grünheide, wird in Rekordgeschwindigkeit an dem neuen Automobilwerk von Tesla gearbeitet. Das Tempo, welches die US-Amerikaner an den Tag legen, setzt viele unter Druck. Das Tesla-Werk hat auch Auswirkungen auf Treptow-Köpenick. 

„Wir freuen uns natürlich darüber, dass Arbeitsplätze in der Region geschaffen werden. Neben den Mitarbeitern im Werk selbst, werden über Zulieferer und Dienstleister, aber auch in weiteren Branchen mehrere zehntausend Arbeitsplätze neu geschaffen“, sagte Bezirksbürgermeister Oliver Igel. Zusammen mit Baustadtrat Rainer Hölmer ist er Mitglied einer Arbeitsgemeinschaft der Umlandgemeinden, um schnell die mit der Ansiedlung einhergehenden Fragen zu diskutieren: Wie wird der Verkehr abgewickelt? Woher kommen die Arbeitskräfte? Wo können sie wohnen? Welche weiteren Unternehmen benötigt Tesla und wo können diese in örtlicher Nähe angesiedelt werden. „Im Ergebnis der ersten Analysen bietet auch Treptow-Köpenick noch erhebliches Potenzial, um neue Firmen anzusiedeln, die einen Bezug zu Tesla haben. Allerdings waren die in unserem Bezirk vorgehaltenen Gewerbeflächen vor allem für Unternehmen im Zusammenhang mit der Flughafenentwicklung vorgesehen“, sagte Igel. Möglicherweise werden sich Unternehmen auch im Umland ansiedeln. „Wir bemühen uns jedoch darum, das Forschungs- und Designzentrum von Tesla, welches direkt nach Berlin will, in unserem Bezirk anzusiedeln. Oberschöneweide wäre ein guter Standort mit Automobilgeschichte und Hochschule am Standort“, sagte Igel. Tesla wird für viele Menschen in der Region ein attraktiver Arbeitgeber. Aus anderen Ländern heißt es, dass das Unternehmen gute Löhne zahlt. Vermutlich wird die Firma deshalb auch für anderes produzierendes Gewerbe eine Konkurrenz um Arbeitskräfte darstellen. „Aus diesem Grund ist es wichtig, dass die Ausbildung gestärkt wird. Tesla selbst muss ausbilden, aber auch die anderen Unternehmen müssen Perspektiven bieten, um genügend Fachkräfte für die Zukunft zu haben“, fordert Bezirksbürgermeister Oliver Igel.

 

Homepage Oliver Igel

 
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