SPD Köpenick-Nord

Schwebend durch die Stadt

Verkehr

In Deutschland gibt es bisher nur eine Teststrecke in Franken. Die Technik funktioniert.

Nach wie vor ist der öffentliche Verkehr eines der drängendsten Probleme in Berlin. Mit dem Bevölkerungswachstum in der gesamten Stadt ist das Bedürfnis, mobil zu sein, nicht nur gestiegen – die Belastung aller ist enorm. Der tägliche Verkehr ist unabhängig davon, ob man zu Fuß geht, mit dem Fahrrad fährt, mit dem Auto oder den öffentlichen Nahverkehr nutzt, schwerer geworden. „Es sind kreative Lösungen gefragt, wie die Menschen in Berlin mobil bleiben und möglichst ohne Verzögerungen an ihr Ziel kommen“, sagte Bezirksbürgermeister Oliver Igel. 

Zusammen mit der Flughafengesellschaft und dem Nachbarlandkreis Dahme-Spreewald informierte er sich an der Versuchstrecke des Transportsystems Max Bögl in Franken über Nahverkehrslösungen mit Magnetschwebebahnen. „Insbesondere die Möglichkeit, das Schienensystem aufzuständern und damit bestehenden Straßenraum ohne Beeinträchtigung anderer Verkehrsteilnehmer zu nutzen, scheint sehr attraktiv zu sein. Zudem sind die Fahrzeuge sehr leise und sehr schnell und könnten damit einen wesentlichen Beitrag zur Lärmreduzierung in der Stadt leisten“, sagte Igel nach einer Probefahrt. Die Flughafengesellschaft prüft derzeit die Nutzung der Technologie für die Erschließung auf dem Flughafengelände. Die Strecken könnten aber auch im Landkreis und nach Berlin fortgeführt und damit als öffentlicher Nahverkehr genutzt werden. „Das mag Zukunftsmusik sein, aber neue Ideen zur Verkehrsabwicklung in einer immer größer werdenden Stadt sind notwendig“, sagte Igel.    

 

Homepage Oliver Igel

 
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