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SPD Köpenick-Nord

11.11.2020 in Allgemein von SPD Kreis Treptow-Köpenick

Ana-Maria Trasnea zum heutigen Deutschen Pflegetag

 

Zum heutigen Deutschen Pflegetag äußert sich unsere Bundestagskandidatin Ana-Maria Trasnea:

"Anfang des Jahres und in diesen Wochen richtet sich die Aufmerksamkeit besonders auf diese Berufsgruppe. Die Bundesregierung hat zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen bereits die sogenannte konzertierte Aktion Pflege auf den Weg gebracht. Darin sind neben höheren Löhnen, mehr Ausbildungsplätze, mehr Verantwortung besonders in der Zusammenarbeit mit anderen Gesundheitsberufen auch ein Fokus auf Digitaliesierung enthalten.

Ich finde, das sind wichtige erste Schritte. In der Pflege arbeiten hauptsächlich Frauen in Teilzeit und viele davon werden in den nächsten 10-15 Jahren in Rente gehen. Deshalb ist es wichtig, die jungen Pflegekräfte so lange wie möglich im Beruf zu halten. Das funktioniert nur, wenn Frauen gerechte Arbeitsbedingungen vorfinden.

Junge Pflegekräfte fordern in ihrer #gibuns5 Kampagne folgende Veränderungen:

1) Personalbemessung muss auf aktuellen pflegewissenschaftlichen Erkenntnissen festgelegt werden. Nicht jeder Patient benötigt den selben Aufwand und das sollte sich widerspiegeln. Starre Quoten sind nicht zielführend

2) Neben den Vorschlägen aus der konzertierten Aktion Pflege gilt es die Ausbildungszeit zu verbessern. Auszubildende sollten nicht im Stellenplan festgehalten werden. Praxisanleitungen müssen gewährleistet werden und es müssen bundeseinheitliche Ausbildungsquoten festgelegt werden. 

3) Pflegekräfte brauchen Weiterbildungsmöglichkeiten, die dem aktuellen wissenschaftlichen Stand entsprechen. Dazu gehört eine Weiterbildungsordnung.

4) Gerechte Finanzierung für Krankenhäuser, ambulante und stationäre Langzeitpflege sowie unsere Sozialsysteme: Die Gesundheit der Menschen ist wichtiger als Profit. 

5) Politische Mitbestimmung für Pflegekräfte heißt: berufliche Selbstverwaltung der Pflege, eine stärkere Einbindung der pflegerischen Fachexpertise in Krisenstäben, pflegerische Interessenvertretung in politischen Entscheidungen und Stimmrechte im Gemeinsamen Bundesausschuss. 

Eigentlich sollten diese Punkte selbstverständlich sein. Die Pflege ist ein eigenständiger Beruf im Gesundheitswesen. Als solcher muss er anerkannt werden. 

In diesem Sinne wünsche ich allen Beteiligten des Deutschen Pflegetages viel Erfolg und spannende Diskussionen."

 

Fotobeschreibung: Im Rahmen der Aktion "Solidarität mit Pflegekräften - Eine Aktion von Frauen in der SPD Treptow-Köpenick" wurden im Frühsommer Dankeschön-Pakete an Pflegekräfte in Treptow-Köpenick verteilt.

 

11.11.2020 in Kiez von Oliver Igel

Lösung für Gasdruckregelanlage in Müggelheim

 
Im Juni 2020 war auf dem Dorfanger das Fundament ausgehoben worden - der Protest wuchs rasch.

Der Neubau einer Gasdruckregelanlage in Müggelheim hat im Sommer 2020 für erhebliche Proteste im ganzen Ort gesorgt. Hintergrund der Verärgerung war, dass die Anlage direkt auf den historischen Dorfanger gebaut wurde und die Sicht auf das historische Ensemble verstellt hat. Eine Verschandelung des Ortsteils. Dazu kam es, weil zu wenig Fingerspitzengefühl bei der Standortwahl vorhanden war - technisch konnte der alte, am Dorfanger zurückgesetzte Standort nicht gewählt werden, weil für den Bau an dieser Stelle die Gasversorgung im Ort für längere Zeit komplett unterbrochen werden müsste. Und rein rechtlich steht die Versorgungssicherheit der Bevölkerung über allem, sodass auch Bedenken des Denkmalschutzes zurückgestellt werden mussten.

 

10.11.2020 in Geschichte von Oliver Igel

Der 9. November hat viele Facetten

 
Bisher ein Ort der Anonymität - Gräberfeld für die Opfer des Nationalsozialismus in Altglienicke.

Der polnische Pfarrer Waclaw Zienkowski starb vor 80 Jahren - ermordet im KZ Sachsenhausen. Er ist eines von 1.360 Opfern nationalsozialistischer Gewalt, die auf dem Friedhof Altglienicke ohne Nennung ihrer Namen ihre letzte Ruhe fanden. Pfarrer Zienkowski und alle anderen Opfer sollen aus ihrer Anonymität geholt werden. Deshalb wird die Grabanlage komplett umgestaltet. 1360 Patinnen und Paten haben in ihrer Handschrift die Namen der Opfer aufgeschrieben. Sie werden künftig an diesem Ort aufgestellt werden. Am 9. November 2020 gedachten wir im kleinen Kreis und in Anwesenheit der Nichte Zienkowskis der in Altglienicke beerdigten Opfer des Nationalsozialismus.

 

10.11.2020 in Ankündigung von SPD Kreis Treptow-Köpenick

Alles doof mit Corona? - Online-Gespräch mit Oliver Igel und Lars Düsterhöft

 
AllesDoofCorona

Die Infektionszahlen steigen weiter, obwohl wir seit nun fast 2 Wochen einen „Lockdown light“ haben. Gaststätten und Kultureinrichtungen haben geschlossen und auch im Einzelhandel gibt es neue Auflagen. Die Schulen und Kitas sind offen. Noch. Denn wenn die Infektionszahlen sich nicht mindestens stabilisieren, wird die Politik um zusätzliche Maßnahmen nicht herumkommen. Viele Kinder und Eltern sind nun schon von einzelnen Schließungen betroffen. Einige befinden sich sogar zum wiederholten Male in Quarantäne.
Auch in den Pflegeeinrichtungen gibt es wieder massive Einschränkungen für die Angehörigen. Ziel ist es, dass die Pflegekräfte und die BewohnerInnen einem möglichst geringen Infektionsrisiko ausgesetzt sind.
Über die aktuellen und zukünftigen Maßnahmen werden mit Euch/Ihnen der Bezirksbürgermeister Oliver Igel und dem Abgeordneten Lars Düsterhöft im Rahmen des 1. digitalen politischen Frühschoppen diskutieren.

 

Wann: Sonntag, 15. November 2020

Uhrzeit: 10:00 bis 12:00 Uhr

Link: https://konferenz.spd.de/webappng/sites/konferenz/meeting/info/9ab23fe4fb104e9aa45e569c8bfad055336b6f499605c3295f0d1fac0312c7a8?siteurl=konferenz&rnd=0.3903213346594495

 

09.11.2020 in Allgemein von SPD Kreis Treptow-Köpenick

9. November - Denkwürdiger Tag

 
Stolperstein

Unser Bezirksbürgermeister Oliver Igel zum heutigen geschichtsträchtigen Tag:

"Der 9. November bleibt ein denkwürdiger Tag der deutschen Geschichte. Ein Tag der Hoffnung und Zuversicht wie bei der demokratischen Novemberrevolution 1918 und des Mauerfalls 1989. Wir erinnern aber auch an den Hass und die Zerstörung der Synagogen 1938. Der 9. November fordert von uns allen, für Demokratie und Freiheit in der Gegenwart einzutreten."