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SPD Köpenick-Nord

07.03.2011 in Bezirk von SPD Kreis Treptow-Köpenick

Post-Filialen in Treptow-Köpenick vorerst gesichert

 
Kreis- und Fraktionsvorsitzender der SPD Treptow-Köpenick
Das Netz der Postfilialen in Treptow-Köpenick soll nach aktuellem Stand nicht weiter ausgedünnt werden. Dies ergab eine Antwort, die der SPD-Fraktionsvorsitzende in der BVV Treptow-Köpenick, Oliver Igel, auf eine Anfrage von der Deutschen Post erhielt. Die Deutsche Post war dazu übergegangen, ihre Dienstleistungen nur noch in Partner-Filialen anzubieten. Dies hat zu erheblicher Verunsicherung und Unmut in der Bevölkerung gesorgt, da weitere Schließungen von Post-Einrichtungen befürchtet wurden. Dieser Prozess ist inzwischen abgeschlossen. Die großen Postfilialen sind dabei in Treptow-Köpenick bestehen geblieben. Sie wurden von der Postbank weitergeführt und bieten Finanz- und Postdienstleistungen an. Dabei handelt es sich um folgende Filialen, die wie bisher weiter arbeiten:
  • Berlin-Köpenick, Bahnhofstr. 33-38, 12555 Berlin (Forum Köpenick)
  • Berlin-Köpenick, Pablo-Neruda-Str. 2-4, 12559 Berlin (Allende-Center)
  • Berlin-Oberschöneweide 1 Edisonstr. 63, 12459 Berlin
  • Berlin-Treptow Am Treptower Park 14, 12435 Berlin (Park-Center)
  • Berlin-Baumschulenweg Rinkartstr. 5-9, 12437 Berlin
  • Berlin-Friedrichshagen Bölschestr. 69a, 12587 Berlin
  • Berlin-Johannisthal Sterndamm 67, 12487 Berlin
 

07.03.2011 in Bezirk von Oliver Igel

Post-Filialen in Treptow-Köpenick vorerst gesichert

 

Die in den vergangenen Jahren durchgeführten Unternehmensveränderungen bei der Deutschen Post haben auch in Treptow-Köpenick zu Verunsicherung geführt. Kann ich weiterhin um die Ecke Pakete abgeben oder holen, Briefmarken kaufen oder Einschreiben aufgeben? Ich habe mich zu den aktuellen Planungen für Filialänderungen an die Deutsche Post gewandt und Antwort erhalten.

 

02.03.2011 in Bezirk von SPD Kreis Treptow-Köpenick

Touristen sind in Treptow-Köpenick herzlich willkommen - Kritik an Diskussion, Besucher aus Berlin fernzuhalten

 
Oliver Igel, Fraktions- und Kreisvorsitzender der SPD Treptow-Köpenick

Zu der aktuellen Diskussion über eine vermeintliche "Überflutung" Berlins durch Touristinnen und Touristen erklärt der SPD-Fraktionsvorsitzende in der BVV Treptow-Köpenick, Oliver Igel:

Die von den Grünen angestrengte Debatte über eine Lenkung der Touristenströme ist kontraproduktiv für die wirtschaftliche Entwicklung Berlins. Wir sollten froh über jeden Besucher unserer Hauptstadt sein. Berlin ist nicht nur Hauptstadt, sondern eine Großstadt mit dem Anspruch, weltoffen zu sein. Dazu gehören Besucherinnen und Besucher aus aller Welt. Um weiterhin attraktiv für Touristen zu bleiben, ist es aber auch Aufgabe der Stadt, für Sicherheit und Ordnung zu sorgen. Dazu gehören vor allem Müllbeseitigung und Pflege von Grünanlagen und Straßen.

Wenn die Friedrichshain-Kreuzberger Grünen Touristinnen und Touristen nicht in ihrem Bezirk willkommen heißen, dann heißt Treptow-Köpenick die Besucher herzlich willkommen. Unser Bezirk hat viele interessante Ecken: auf dem Wasser, in den Wäldern und Parks, in den Museen, Gedenkstätten und im Schloss Köpenick, in der Altstadt, im Industrieviertel Schöneweide und an vielen anderen Orten. Die Berliner Tourismusmarketingorganisation sollten sich stärker darum bemühen, die Bezirke jenseits der Stadtmitte stärker zu vermarkten und den Besuchern aus aller Welt zu zeigen, dass es in Treptow-Köpenick attraktive Übernachtungsmöglichkeiten und interessante Sehenswürdigkeiten gibt.

Unser Ziel ist es, die Tourismusbranche noch stärker als bisher zu einem entscheidenden Wirtschaftsfaktor mit guten Arbeitsplätzen im Bezirk auszubauen. Wir wollen deshalb keine Diskussion, die Touristinnen und Touristen fernhält.

 

16.02.2011 in Bezirk von SPD Kreis Treptow-Köpenick

Straßenbenennung nach Erwin Bennewitz, SPD Bezirksbürgermeister a.D. am 24.02.2011

 
Der Treptower Bezirksbürgermeister Erwin Bennewitz fungierte zwischen 1933 und 1990 als einziger demokratisch gewählter Amtsinhaber.


Die Straßenbenennung findet am Donnerstag, den 24. Februar 2011, um 16 Uhr an der Einmündung der Pappelallee in die Bulgarische Straße in unmittelbarer Nähe zum Rathaus Treptow statt.


Zu Ehren von Erwin Bennewitz spricht Steffen Reiche, Pfarrer der Ev. Reformierten Schlosskirchengemeinde in Köpenick. Als überzeugter Sozialdemokrat und aktiver Gegner der NS-Diktatur verbrachte Erwin Georg Bennewitz (05.06.1902 – 22.10.1980) mehrere Monate in Sicherheitsverwahrung und erhielt ein Verbot, das Stadtgebiet zu verlassen. Am 20. Oktober 1946 wurde er zum Stadt- und Bezirksverordneten im Berliner Bezirk Treptow gewählt. In der konstituierenden Sitzung am 11. Dezember 1946 wurde Bennewitz zum ersten und bis 1990 einzigen durch freie Wahlen legitimierten Bezirksbürgermeister von Treptow nach dem Kriegsende gewählt. Bennewitz bemühte sich nach Kräften, auch unter tatkräftiger Einbeziehung der bürgerlichen Parteien CDU und LDP, das Leben nach dem Zweiten Weltkrieg in Treptow zu normalisieren und eine funktionierende Infrastruktur aufzubauen. In der nachfolgenden Zeit häuften sich die Spannungen mit der SED. Nach der politischen Spaltung der Stadt Berlin im Sommer 1948 wurde Bennewitz im Juli desselben Jahres mit Hilfe der Sowjetischen Militäradministration (SMAD) abgelöst.
 

02.02.2011 in Bezirk von SPD Kreis Treptow-Köpenick

Einwohnerantrag zu Hundeauslaufgebieten muss umgesetzt werden

 
Oliver Igel, Kreisvorsitzender der SPD und Fraktionsvorsitzender in der BVV Treptow-Köpenick

Im vergangenen Jahr wurde der erste Einwohnerantrag der Stadt beschlossen - ein Novum. Auf Antrag der Bürgerinnen und Bürger beschloss die BVV Treptow-Köpenick, jeweils ein Hundeauslaufgebiet in Treptow und in Köpenick einzurichten. Diese Forderung hatte in der vorherigen Wahlperiode bereits die SPD-Fraktion erhoben, scheiterte aber an der Mehrheit in der BVV. Der Einwohnerantrag dagegen war 2010 wortgleich beschlossen worden.

"Mit dem Antrag auf Hundeauslaufgebieten sollte es Sicherheit sowohl für Hundebesitzer als auch Spaziergänger und Wanderer geben. Es sollte eine klare Festlegung geben, an welchen Orten Hunde frei laufen dürfen. Mit Hundeauslaufgebieten hätte es auch keine Ausreden mehr für Hundebesitzer gegeben, wenn sie ohne Rechtsgrundlage an anderer Stelle ihre Hunde von der Leine lassen", sagte der SPD-Fraktionsvorsitzende Oliver Igel.

Die SPD-Fraktion hat mit Anfragen an das Bezirksamt wiederholt die Umsetzung dieses Beschlusses angemahnt. "Doch das Bezirksamt sträubt sich. Eine Anfrage ist seit September unbeantwortet. Eine mündliche Anfrage von mir im Dezember ergab sogar, dass sich Bezirksstadtrat Schneider noch nicht einmal mit den Antragstellern verständigt hat. Es ist deshalb umso empörender, dass das Bezirksamt nun einen Schlussbericht vorgelegt hat, indem sie die Umsetzung des Beschlusses ablehnt. Das können wir nicht akzeptieren. Der Beschluss des Einwohnerantrages muss umgesetzt werden", sagte Oliver Igel.

Begründet wurde die Ablehnung mit fehlenden Flächen und der angeblichen Weigerung der Berliner Forsten, weitere Hundeauslaufgebiete einzurichten. "Wo, wenn nicht in Treptow-Köpenick, dem flächengrößten und waldreichsten Berliner Bezirk könnten sonst Hundeauslaufgebiete ausgewiesen werden?", fragt Oliver Igel. "Es wäre auch ein fatales Signal in Richtung verstärkter direkter Demokratie in den Bezirken, wenn ausgerechnet der erste beschlossene Einwohnerantrag Berlins nicht umgesetzt werden sollte. Zwischen der bezirklichen Umweltverwaltung und den Berliner Forsten sollte es zusammen mit den Initiatoren des Einwohnerantrages baldmöglichst neue Gespräche über die Umsetzung des Beschlusses geben", fordert Igel.